OSC-Gewichtheber war erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften

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Heinrich Barth errang den 3. Platz
Foto: WB
Einmal im Jahr treffen sich die über 33-jährigen Gewichtheberinnen und Gewichtheber aus ganz Deutschland zur Deutschen Meisterschaft der Masters. In diesem Jahr wurde das sportliche Event vom SV Germania Obrigheim organisiert und durchgeführt. In der heimischen Neckarhalle kämpften rund 280 gemeldete Athleten drei Tage lang bei dem natio-nalen Wettkampf um Titel und Platzierungen.
Mit dabei waren auch zwei Heber des Obervellmarer-Sport-Clubs (OSC Vellmar), die sich seit Langem gemeinsam mit Trainerlegende für die Teilnahme an der Meisterschaft qualifiziert und vorbereitet hatten.

Bereits am Vortag der Meisterschaft war das Obervellmarer Heber-Team mit Helmut Braun und Heinrich Barth angereist und hatte sein Quartier in einem ehemaligen Kloster bezogen.

 

 

 

Helmut Braun. Ältester Teilnehmer
Helmut Braun. Ältester Teilnehmer
Foto: WB

Am Wettkampftag musste der 76-jährige Helmut Braun als erster an die Hantel. Er war der älteste Teilnehmer in seiner Gewichtsklasse bis 105 kg. Im Reißen schaffte der Grandsenior der Obervellmarer Heber seine ersten beiden Versuche ohne Probleme, scheiterte jedoch beim 3. Versuch mit 42 Kilo an d er Langhantel. Im Stoßen lief es besser und Braun hatte drei gute Hebungen, die ihm ein Gesamtergebnis von 83 Kilo und den 4. Rang in seiner Altersklasse einbrachten. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass der 76-Jährige erst seit weni-gen Jahren hebt und dass er nur, weil er einen Bandscheibenvorfall hatte und vom Arzt die Stärkung seiner Rückenmuskulatur empfohlen bekam.
Anders war das bei dem 59-jährigen Heinrich Barth, der seit Jahren erfolgreich bei nationalen wie internationalen Turnieren hebt. Gegen eine überaus starke Konkurrenz holte sich der sym-pathische Fuldataler mit insgesamt fünf gültigen Versuchen im Reißen und Stoßen mit einem Gesamtergebnis von 183 Kilo den 3. Platz in seiner Alters- und Gewichtsklasse. Ein Ergebnis, das er zuletzt vor vier Jahren vorweisen konnte. Erschwerend war für ihn der späte Wett-kampftermin, der wegen diverser Verschiebungen erst nach 22Uhr beginnen konnte. berichtet Barth.
Mit dem Abschneiden seines Teams war Trainer Erich Figge trotz allem sehr zufrieden. „Unsere Trainingsarbeit hat sich gelohnt", zieht der OSC Trainer eine positive Bilanz für seine Athleten.

Von Werner Brandau

Veröffentlicht: 19.06.2018



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Datum des Ausdrucks: 11.12.2018