OSC gewinnt in der Fußball-Hessenliga mit 2:1 gegen SV Wehen Wiesbaden II

Vellmar setzt die Kür fort


Dominik Lohne (links) auf dem Weg zum Führungstreffer

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OSC Vellmar - SV Wehen/Wiesbaden 2:1 (1:0)

Foto: Rainer Musmann

Vellmar. Die Hälfte der Kür ist gelungen. So zumindest sah das Mario Deppe, der Trainer des OSC Vellmar, nach dem 2:1 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft gegen den SV Wehen Wiesbaden II. In der Fußball-Hessenliga kletterte der OSC am Samstag nach der erfolgreichen Partie auf den fünften Platz, aber Deppe freute sich vor allem über eines: „Unsere letzten vier Spiele gegen Baunatal, Wehen Wiesbaden, Urberach und Eschborn waren und werden ein anspruchsvolles Restprogramm", sagte der Trainer - die Kür eben.

Dass von dieser nach den Siegen über Baunatal und Wehen Wiesbaden bereits die erste Hälfte geschafft ist, verdanken die Vellmarer einmal mehr ihrem Top-Torschützen Dominik Lohne, der im Stadion am Schwimmbad durch seine Treffer (24./53.) für die Entscheidung sorgte.

„Natürlich hatten wir eine spielerisch starke Mannschaft zu Gast", sagte Lohne nach dem Abpfiff. „Aber wir haben dagegengehalten und gut gearbeitet", stand für den Stürmer außerdem fest.

Dabei war das nicht von Anfang an der Fall. Zunächst wirkte die Partie vor nur 120 Zuschauern etwas zäh und eher wie ein Waffenstillstandsabkommen zwischen zwei Mannschaften, für die es nicht mehr so richtig um etwas geht. Weil die Vellmarer dann aber doch noch die Motivationskurve bekamen, kam nicht nur Schwung in die Partie, sondern Lohne an den Ball. Eine Unsicherheit in der Wehener Defensivabteilung, und der 21-Jährige war zur Stelle. Auf der rechten Außenbahn und dann auf dem Weg zum Tor hatte Lohne freie Bahn und Wehens Schlussmann Marinovic keine Chance. Dem 1:0 folgte ein starker Auftritt von Christian Wollenhaupt, der sich auf der linken Außenbahn den Ball erkämpfte und den freigelaufenen Lohne sah. Ein präziser Pass (53.), und schon war die Vorentscheidung gefallen.

In der 89. Minute konnte sich Vellmars Schlussmann Tobias Orth nur mit einem Foul gegen Wehens Schiffmann zur Wehr setzen. Das Ergebnis war ein Elfmeter, den Kolb zum Anschlusstreffer nutzte, wobei es dann aber auch bleiben sollte.

Dass Wehen Wiesbaden wohl an einem anderen Tag einen besseren Auftritt hingelegt hätte, davon war Trainer Thomas Brendel nach dem Schlusspfiff überzeugt: „Wir waren defensiv schwach, die diagonalen Bälle haben uns Schwierigkeit gemacht, und unsere Laufbereitschaft war einfach zu gering."

Dem widersprach am Ende keiner, und OSC-Verteidiger Marvin Kuhn gönnte sich nach dem Abpfiff noch ein kleines Eigenlob: „Der Sieg geht in Ordnung, denn wir haben hinten sicher gestanden." Auch dem konnte und wollte keiner widersprechen.

Von Martin Scholz

 

Quelle:

 

 

Veröffentlicht: 13.05.2012



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Datum des Ausdrucks: 18.05.2013