Vellmars Verbandsliga-Fußballer unterliegen mit 1:4 gegen 1. FC Schwalmstadt

Serie der OSC-Reserve gerissen

OSC Vellmar U 23 - 1. FC Schwalmstadt 1:4 (1:1)

Fotos: Rainer Musmann

Vellmar. Das Einzige, was klappte, war der Start. Ansonsten ging bei den Verbandsliga-Fußballern des OSC Vellmar II so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte. Folgerichtig unterlagen sie im Heimspiel gegen den 1. FC Schwalmstadt mit 1:4 (1:1) und gingen nach fünf Spielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer vom Platz.
Dabei sah es zunächst so aus, als könne der OSC seine Erfolgsserie fortsetzen. Thomas Müller umkurvte einen Schwalmstädter Abwehrspieler und schob den Ball dann an Torhüter Tobias Kreuter vorbei zum 1:0 ins Netz (4.). Zwei Minuten später stürmte Woojae Shin von der Mittellinie allein auf das Tor zu und wurde erst im Strafraum gerade noch von Frank Jäger gestoppt. Allmählich wurden nun die Gäste stärker und kamen ihrerseits zu ersten Gelegenheiten.
Bereits in diesem frühen Stadium zeigte sich, dass die Hausherren im zentralen Mittelfeld die Dominanz der Schwalmstädter Paul Graf und Frank Jäger nicht brechen konnten. Nur weil deren Abwehrreihe rasch ins Schwimmen geriet, kam der OSC trotzdem weiterhin zu Torchancen. Die beste vergab Woojae Shin, als er mit trockenem Schuss aus der Drehung den Pfosten traf (30.). Ansonsten machte sich bei den Gastgebern zunehmend Unsicherheit breit, während die Schwälmer lauffreudiger und bissiger im Zweikampf agierten. Sie wurden mit dem Ausgleich belohnt, als André Meier mit sattem Weitschuss ins lange hohe Eck dem vorzüglichen OSC-Schlussmann Swen Meier keine Chance ließ (40.).
Auch nach dem Wechsel wirkten die Gäste stabiler. Allerdings waren es Stellungsfehler der OSC-Deckung, welche Tobias Frommann die Tore zum 2:1 (52.) und 3:1 (60.) ermöglichten.
„Immerhin haben wir auch danach noch alles versucht", erkannte Vellmars Trainer Rainer Rethemeier das Bemühen seiner Elf an, „wir mussten aber heute zu viel reagieren." Trotz bester Möglichkeiten gelang dem OSC kein Treffer mehr. Manchmal fehlte das Glück, manchmal die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Es war eben einer jener Tage, an denen nichts klappt. Anders die Gäste: Paul Graf, von Patrick Herpe bedient, machte die letzten Hoffnungen des OSC wenige Minuten vor Schluss zunichte (86.).
Von Wolfgang Bauscher

 

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Veröffentlicht: 15.04.2012



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Datum des Ausdrucks: 20.06.2013